»Abroad at Göttingen": Britische Studenten an der by Johanna Oehler

By Johanna Oehler

Deutsch-britischer Kulturkontakt durch junge Akademiker - Göttinger Universitätsgeschichte als Personengeschichte und Beitrag zu Reiseforschung.

Was bedeutete die Personalunion zwischen Hannover und Großbritannien für die aufklärerische »Reformuniversität" Göttingen? Einen zentralen Aspekt dieses Themas beleuchtet Johanna Oehler, indem sie die Fragerichtung umkehrt: used to be bedeutete Göttingen für die 237 britischen Studenten, die sich zwischen 1735 und 1806 hier immatrikulierten? Dazu gehörten neben drei königlichen Prinzen anfangs überwiegend Aristokraten, dann zunehmend auch Angehörige der bürgerlichen Elite und junge Akademiker mit speziellen wissenschaftlichen Interessen. Die intensiv recherchierte Kollektivbiographie mit vielen Selbstzeugnissen zeigt, dass ein solcher Aufenthalt keineswegs nur oberflächliches Intermezzo sein musste. Der wissenschaftliche Austausch, vermittelt von adligen und akademischen Netzwerken, und ganz praktisch-alltägliche Erfahrungen - beides hinterließ vielfach extensive Spuren. Ein vergleichender Blick auf das bei britischen Studenten ähnlich beliebte Collegium Carolinum in Braunschweig ergibt, dass die Personalunion keine zwingende Voraussetzung für diese Beziehungen darstellte, im Kurfürstentum Hannover aber zu einem spürbar stärkeren Zusammengehörigkeitsbewusstsein beitrug.

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Bruno Kreisky -Transformation der SPÖ: Bruno Kreisky wird by Harald Pesendorfer

By Harald Pesendorfer

Diplomarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, word: sehr intestine, Universität Wien, Sprache: Deutsch, summary: Im Sommersemester 1995 befasste ich mich im Rahmen des Seminars „Politische Kultur in Österreich 1945-1983“ mit dem Thema „Die SPÖ in der Ära Klaus“. Den Schwerpunkt bildete dabei der Weg der SPÖ von der competition zur Minderheitsregierung und der Aufstieg Bruno Kreiskys zum Bundeskanzler. Mein Interesse wurde geweckt, als ich auf die großen innerparteilichen Widerstände stieß, mit denen Kreisky zu kämpfen hatte. Vor seiner erfolgreichen Zeit als Parteiobmann und später auch als Regierungschef battle er bei weitem nicht so unumstritten, wie sich dies oft darstellte. Bis zu den verlorenen Wahlen 1966 wäre ein Bruno Kreisky an der Spitze der Partei eine unrealistische Vorstellung gewesen. In der einschlägigen Literatur wird diese Tatsache meist nur am Rande erwähnt.

Hier soll deshalb die Frage behandelt werden, welche Umstände dazu führten, dass Kreisky Parteiobmann wurde. Im ersten Kapitel wird zunächst die Entwicklung der SPÖ in den Jahren 1958 - 1966 dargestellt. Das besondere Augenmerk gilt den Auflösungserscheinungen der Großen Koalition und den Krisen innerhalb der SPÖ, vor allem den Auseinandersetzungen rund um Innenminister Franz Olah. Das Ergebnis der Nationalratswahlen 1966, bei denen die ÖVP die absolute Mehrheit erreichte, struggle die Konsequenz dieser Missstände.

Das zweite Kapitel behandelt das Ende der Großen Koalition, das Scheitern der Regierungsverhandlungen und die Bemühungen der SPÖ, die Niederlage aufzuarbeiten. Dabei kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen den Landesorganisationen und der Zentrale in Wien. Die Ablösung Pittermanns und die Suche nach einem Nachfolger begannen sich anzukündigen. Kreisky, der sich nicht ganz freiwillig in die niederösterreichische Landespolitik zurückgezogen hatte, wurde immer häufiger als substitute genannt, sehr zum Missfallen der Parteispitze.

Der Parteitag 1967 und die Wahl Bruno Kreiskys zum Parteiobmann bilden den Schluss der Arbeit. Beschrieben werden die Ereignisse im Vorfeld des Parteitages, die Versuche, Kreiskys Wahl zu verhindern, und die Kür des neuen Parteivorsitzenden.

Die Forschung hat sich mit diesem Zeitraum in den letzten Jahren ausführlicher beschäftigt, doch behandelt die Literatur den Aufstieg Kreiskys nicht schwerpunktmäßig. Wichtige Informationen lieferten das Kreisky-Archiv, Parteitagsprotokolle, Tageszeitungen und Parteipresse sowie der Broda-Nachlaß. Ergänzend wurden mehrere Interviews mit ehemaligen Politikern geführt.

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Sonderfall Bundeswehr?: Streitkräfte in nationalen by Heiner Möllers,Rudolf J. Schlaffer

By Heiner Möllers,Rudolf J. Schlaffer

Die Bundeswehr wurde erst nach der Staatsgründung im politischen und gesellschaftlichen method der Bundesrepublik Deutschland verortet und etabliert. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Band gefragt, inwieweit die Entwicklung der Bundeswehr im Vergleich zu den Streitkräften anderer Länder - nicht nur in Westeuropa - einen Sonderfall darstellt. Ausgehend von der Strategie und Operationsfähigkeit der Bundeswehr und der NVA in ihren jeweiligen Bündnissen werden in den hier versammelten 20 Beiträgen die Integration der Streitkräfte in das gesellschaftliche procedure analysiert sowie die  organisationsphilosophien und Strategiekulturen verglichen. Der Fokus richtet sich ebenso auf die individuelle und institutionelle Vergangenheitsbewältigung, die Traditionsbildung und die Reformfähigkeit, auf technische Innovationen und wirtschaftliche Kooperationen.

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Hexen, Satan, Inquisition: Die Erfindung des Hexen-Problems by Stephan Quensel

By Stephan Quensel

Der zweite Band einer ‚Geschichte professioneller Kontrolle’ untersucht das frühneuzeitliche (16./17. Jahrhundert) Hexen-Problem als klerikal-juristische Konstruktion. In einer noch immer psychological religiös geprägten Übergangszeit entsprach diese Hexen-Problematik den ersten Schritten einer weltlichen, städtisch wie frühabsolutistischen Ordnungspolitik, in der sich die ‚Kultur’ einer entstehenden Elite von derjenigen des Volkes zu scheiden begann. Eine Geschichte, die vom klerikalen Beginn im 14. Jahrhundert über die beiden Formen der ‚normal ländlichen’ Hexerei sowie der inquisitorischen Massen-Verfolgungen bis hin zu deren Ende im 18. Jahrhundert reicht.

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Der politische Einfluss der Frauen in der späten Römischen by Diana Beuster

By Diana Beuster

Magisterarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, be aware: intestine, Universität Leipzig (Historisches Seminar), Sprache: Deutsch, summary: Da den Frauen juristisch keine Rechte in Bezug auf die Teilnahme am öffentlichen politischen Leben zustanden, uns aber die Quellen reichlich Hinweise auf derartige Aktionen bzw. Ambitionen liefern, sollte die Arbeit untersuchen, welche anderen Möglichkeiten der politischen Einflussnahme den römischenFrauen zur Verfügung standen.
Den Frauen conflict demzufolge der politische Raum verschlossen, d.h. die Ämter und Institutionen, in welchem Politik in shape von Abstimmungen und Gesetzen „gemacht“ wurde. Doch gerade die politische Struktur der römischen Republik, welche auf Konsens angelegt struggle, lässt den Schluss zu, dass Abstimmungen und Ergebnisse bereits vor ihrer Publikation im politischen Raum anderweitig besprochen und ausgehandelt wurden. Dies würde bedeuten, dass wir diese Konsensbildung in einem vor dem politischen Raum gelagerten Gebiet annehmen müssen; dabei spricht guy dann vom vorpolitischen Raum.
Es trat hierbei die Erkenntnis zu Tage, dass die dargestellten Frauen in ihrem Typus und Auftreten und in der Wirkung, die sie erzielten, alles andere als homogen waren. Die Möglichkeiten der Frau in der späten Republik waren aufgrund der sich ändernden politischen Grundlagen des Gemeinwesens somit vielfältiger als die der Frauen im Prinzipat. Somit konnte guy schlussfolgern, dass der vorpolitische Raum und seine Transparenz zum politischen Raum für die Frauen gerade in der späten römischen Republik erweitert waren und verschiedenste Möglichkeiten der Einflussnahme boten. Jedoch mit der Konsolidierung des Prinzipates verschwand diese Transparenz zumindest für die Frauen, die keine Angehörigen des Kaiserhauses waren, ganz beträchtlich und beschränkte die Frau wieder auf ihre traditionelle Rolle.

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Naziverbrechen: Täter, Taten, Bewältigungsversuche by Martin Cüppers,Jürgen Matthäus,Andrej Angrick

By Martin Cüppers,Jürgen Matthäus,Andrej Angrick

Kriegsverbrechen und Täterforschung, die Perspektive der Opfer und Nachkriegsstrategien beim Umgang mit dem Nationalsozialismus – 20 internationale, renommierte Historiker präsentieren neueste Positionen der Forschung. Jeffrey Herf schildert die NS-Propaganda für die arabische Welt, Jochen Böhler diskutiert neue Forschungen zur Motivation von Wehrmachtsoldaten vor, Christopher Browning und Jürgen Matthäus präsentieren und analysieren Fotoalben des Polizeibataillons a hundred and one im ›Osteinsatz‹, Wolfram Pyta zeigt die Bedeutung Japans für das politische Kalkül Hitlers – die Spannbreite der präsentierten Ergebnisse ist weit und spiegelt das Spektrum jüngster Forschungen zum Dritten Reich wider. Damit ist der Band zugleich eine Bilanz der Bemühungen der Forschungsstelle Ludwigsburg um die Aufarbeitung der Vergangenheit.
Mit Beiträgen u.a. von Donald Bloxham, Jochen Böhler, Christopher R. Browning, Martin Cüppers, Jürgen Matthäus, Dan Michman, Gerhard Paul, Wolfram Pyta und Christina Ullrich.

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Weichteil- und Viszeralchirurgie bei Hippokrates (Beitrage by Mathias Witt

By Mathias Witt

opposite to a broadly held trust, Hippocratic surgical procedure didn't simply disguise orthopaedics, it additionally integrated remedy for severe accidents to delicate tissue. This used to be more often than not forgotten, on account that Hippocrates’ crucial textual content at the topic used to be misplaced within the Early heart a while. The paintings offered right here makes an attempt to reconstruct the misplaced textual content from charges and references in historic authors, and so offers an perception right into a forgotten bankruptcy of the earliest clinical literature within the West.

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Eicke: Eine SS-Karriere zwischen Nervenklinik, KZ-System und by Niels Weise

By Niels Weise

Theodor Eicke, gescheiterter Unterzahlmeister des Ersten Weltkriegs, wurde erst zum Kommandanten des KZ Dachau, dann zu einem der fanatischsten SS-Generale, ehe er 1943 den Tod an der Ostfront fand. Niels Weise schildert die Karriere dieser furchtbaren Berühmtheit auf einer teilweise erstmals ausgewerteten Quellenbasis. So wird nicht nur die Bedeutung Eickes für den Aufbau des KZ-Systems und der Waffen-SS beleuchtet. Auch die von Bürgerkriegsphobien getragenen Übergänge zwischen NS-Bewegung und Rechtsterrorismus am Ende der Weimarer Republik sind erstmals dargestellt. 1933 nutzte Himmler den Umstand aus, dass Eicke aufgrund politischer Intrigen in die Psychiatrie eingewiesen wurde, um den eigensinnigen SS-Führer an sich zu binden. Die Nervenheilanstalt diente Himmler als Werkzeug: Eine auf den Faktoren Erziehung, Verpflichtung und Treue basierende SS-Karriere nahm ihren verhängnisvollen Lauf.

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Die Argeaden: Geschichte Makedoniens bis zum Zeitalter by Sabine Müller

By Sabine Müller

Die Geschichte der Argeaden, der Dynastie Alexanders des Großen, ist schillernd. Die makedonischen Herrscher führten zumeist einen zähen Überlebenskampf und mussten ihr diplomatisches Geschick beweisen. Argeaden waren an den entscheidenden Ereignissen der Perserkriege und des Peloponnesischen Kriegs beteiligt. Im four. Jh. v. Chr. stieg Makedonien zum Weltreich auf. Die griechische und römische Literatur schilderte die Makedonen jedoch als Lügner, Betrüger, Trunkenbolde und Tyrannen. Da keine literarischen makedonischen Quellen direkt überliefert sind, dominierten derartige Klischees und Zerrbilder bislang das Bild dieses Herrschergeschlechts. Sabine Müller stellt diese Stereotypen in Frage und zeichnet auf aktuellem Wissensstand ein neues Bild von Politik, Kultur und sozialen Verhältnissen im Argeadenreich. Es zeigt sich: Die Argeaden konnten durch geschicktes Handeln ihre Interessen in der Innen- und Außenpolitik durchsetzen und so zu einem bestimmenden Faktor im Mächtekonzert des Mittelmeerraumes der Antike werden.

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Heydrichs Ostmärker: Das österreichische Führungspersonal by Matthias Gafke

By Matthias Gafke

Am 15. März 1938 bejubelten die Wiener nach dem 'Anschluss' Österreichs auf dem Heldenplatz Adolf Hitler. Nach dem Krieg gelang es Österreich erfolgreich, sich als „erstes Opfer der Hitler'schen Eroberungspolitik“ zu stilisieren und den Nationalsozialismus als rein „deutsches“ challenge erscheinen zu lassen.
Während die bundesrepublikanische Täterforschung seit den 90er Jahren grundsätzlich das Bild der Verantwortlichen für Kriegsverbrechen verändert hat, steht dies für Österreich noch aus. Dabei battle in der Geschichtswissenschaft seit längerem aufgefallen, dass bspw. Dreiviertel aller Kommandanten der Vernichtungslager aus der ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie stammten. Erstmals werden in dieser repräsentativen und breit angelegten Studie fifty one Täter des Führungspersonals von Sicherheitspolizei (Sipo) und SD analysiert, eine Leistung, die absolut neue Erkenntnisse für die ‚Ostmark', für die Geschichte Österreichs im Nationalsozialismus erbringt.

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